A – F

Zwang von A – F: Achtsamkeit bis Familiengeheimnis

Achtsamkeit bietet eine willkommene Auszeit vom Alltag.
In der Gruppentherapie beginnt jeder Tag mit einer Achtsamkeitsübung.
In der Gruppe kann Achtsamkeit auch Spaß machen – zunindest den Patienten.
Dann wird die Achtsamkeit zur „Lachsamkeit“.

Viele von uns bekommen zu wenig Anerkennung. Die Suche nach Anerkennung kann auch zur Sucht nach Anerkennung werden.

Angst, z. B. die Angst vor Schmutz und Baktieren ist eine der Hauptursachen
für Zwangshandlungen.

Zwangsstörungen führen häufig zu massiven Beeinträchtigungen und Problemen im Beruf.
Ich brauche zwangsläufig einen neuen Arbeitsplatz,schr weil aufgrund meines Dokumentierzwangs das Vertrauensverhältnis zu meinem Chef so stark gestört
ist, dass er sich eine weitere Zusammenarbeit mit mir nicht mehr vorstellen
kann. Meine Kollegen vermutlich auch nicht.
Aber in jeder Krise steckt auch eine Chance: Ich fühle mich in der neuen
Abteilung deutlich wohler und kann sogar ein Projekt abschließen, für das
ich hauptverantwortlich bin.
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Nicht nur ich, sondern auch viele meiner Mitpatientinnen und Mitpatienten leider noch heute unter ihrer extrem
strengen und autoritären Erziehung.

Eine Mitpatientin leidet unter der ständigen irrationalen Angst, jemanden überfahren zu haben.

Die Angst vor Schmutz und Bakterien (Keimphobie) ist ein häufiger Auslöser für Waschzwang, Putzzwang und auch Kontrollzwang, die zu
den häufigsten Zwangsstörungen zählen. Betroffene empfinden ihre Keimphobie häufig als Normalverhalten.

Die Befürchtungskette oder wie ich gerne sage „therapeutisches Grübeln“ – gehört zu den wichtigsten Instrumenten in der Therapie von Zwangsstörungen.

Zwangsstörungen führen häufig zu massiven Beeinträchtigungen und Problemen im Beruf. Ich brauche zwangsläufig einen
neuen Arbeitsplatz, weil aufgrund meines Dokumentierzwangs das Vertrauens-verhältnis zu meinem Chef so stark gestört ist, dass er sich eine weitere Zusammenarbeit mit mir nicht mehr vorstellen kann. Meine Kollegen
vermutlich auch nicht.
Aber in jeder Krise steckt auch eine Chance: Ich fühle mich in der neuen
Abteilung deutlich wohler und kann sogar ein Projekt abschließen, für das
ich hauptverantwortlich bin.
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In jeder Krise steckt auch eine Chance.
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co-zwängeln

Zwangsstörungen verursachen meistens auch Depressionen.

Eher seltene Form
der Zwangsstörung. Betroffene leiden unter dem Zwang, alles detailliert aufschreiben zu müssen, auch völlig belanglose Dinge. Ich habe über zehn
Jahre unter einem ausgeprägten Dokumentierzwang gelitten, den ich mit
Hilfe einer einer Gruppentherapie für Zwangsstörungen überwinden konnte.

Zwang macht einsam. Häufig ziehen sich Menschen
mit Zwangsstörungen immer mehr zurück, weil ihre Zwangshadlung
so viel Zeit beanspruchen, dass sie kaum noch Zeit für soziale Kontakte
haben oder weil sich die Betroffenen für ihre Zwangshandlungen schämen.
Ich habe den Kontakt mit anderen immer mehr vermieden, weil ich aufgrund meines Dokumentierzwangs alles aufschreiben musste, worüber wir gesprochen
haben.

Der richtige Umgang mit den eigenen
Gefühlen ist ein wichtiger Bestandteil der Therapie für Zwangsstörungen.

Erziehung

Das „ESMI-Prinzip“ darf man nicht ganz ernst nehmen. Aber Tommy Jauds ultimativer Anti-Ratgeber „Einen Scheiß muss ich“ macht Spaß und den einen oder anderen Rat möchte ich ganz gerne befolgen.

In der Exposition stellst du dich deinen Zwängen.
Exposition ist eine der wichtigsten Instrumente in der Behandlung von Zwangsstörungen. Bei den ersten Expos begleitet dich ein Therapeut
oder eine Therapeutin. In der Gruppentherapie kannst du anschließend
auch mit anderen Betroffenen über deine Erfahrungen sprechen.

Familie

Die erste Psychotherapeutin, bei der ich meine Zwangsstörung behandeln lassen hätte können, vertritt die höchst umstrittene Meinung, dass die Ursache für eine Zwangsstörung in einem Familiengeheimnis liegen muss. Sie wollte dieses Familiengeheimnis mit einer Familienaufstellung lüften. Zur Vorbereitung auf die Therapie sollte ich zwei Kapitel in einem Buch lesen, das ich nicht weiterempfehlen möchte. Ich lege das Buch nach dem ersten Kapitel beiseite und habe es seitdem nicht mehr angeschaut. Zum Glück finde ich wenig später eine geeignete Therapeutin.

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