Überblick verschaffen

Am Tag 2 in Woche 2 geht es endlich richtig rein in den Arbeitsalltag.
Leider ist nach meinem hoch-motivierten Start in mein neues-altes Projekt
die Luft erst mal ein wenig raus. Aber das ist momentan ganz normal:
Einen Tag auf Hochtouren, am nächsten Tag Durchhänger.
Nicht so schlimm. Ich muss mir eh erst einen Überblick verschaffen.
Bestandsaufnahme. Dateilisten erstellen. Überlegen, wie ich am besten weiter mache.
Nicht gerade die große Erfüllung. Aber die Grundvoraussetzung dafür, dass ich dieses
Mega-Projekt mit fast 600 Briefvorlagen gut hin kriege.
Da muss ich wieder viel dokumentieren: Was schon da ist, was noch fehlt.
Was umgestellt werden muss, was schon passt.
Was ich schon umgestellt habe (damit die Kollegen mir gleich Bescheid geben können,
wenn sich wieder etwas geändert hat und ich die Änderungen gleich einbauen kann).
Ablaufpläne. Vorgehensweisen und Arbeitsanleitungen.
Fehlermeldungen und Lösungen.
Paradox. Wenn man bedenkt, dass ich einen Dokumentationszwang hatte…
Aber bisher dokumentiere ich echt nur das, was sein muss. Alles rein dienstlich.
Und vielleicht auch mal nützlich für meine Kollegen.

Schön, dass ich jetzt „mit powere“

Als ich schon am Gehen bin, kommt ein entfernter Kollege aus einem anderen Büro
und geht in die andere Richtung. Als er mich sieht, dreht er um und kommt mit
ausgestreckter Hand auf mich zu.
„Ob ich jetzt tatsächlich offziell hier bin ? Er hat da was gehört. Aber nichts Offizielles.“
„Es ist offiziell. Ich arbeite jetzt im internen EDV-Team mit.“
Findet er gut. Das ich da jetzt „mit powere“.
Freut mich, dass ihn das freut. Auch wenn von „Powern“ momentan noch nicht die Rede sein kann. Aber das kommt schon noch. Wenn ich erst mal wieder voll drin bin im Arbeitsalltag.

Weiter zum nächsten Arbeitstag ….

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