Zwang in Zahlen

Die Zwangsstörung ist nach Phobien, Depressionen und Suchterkrankungen die
vierthäufigste psychische Erkrankung.

In Deutschland leiden ca. eine Million Menschen an einer Zwangsstörung.

Es wird angenommen, dass ca. 2-3 % der Bevölkerung mindestens einmal im Leben an einer ernsthaften Zwangsstörung leiden. Männer und Frauen sind etwa gleich häufig betroffen.

Häufig treten die ersten Symptome bereits in der Kindheit auf.
Die eigentliche Zwangsstörung entwickelt sich meist um das 22. Lebensjahr.

Im Durchschnitt dauert es 15 Jahre, bis eine Zwangsstörung diagnostiziert und behandelt wird, weil die Betroffenen häufig nicht einmal mit Ärzten über ihre Probleme sprechen. Zwangspatienten schämen sich häufig für ihr Verhalten, für das „normale“ Menschen meistens kein Verständnis aufbringen können.
Deshalb gilt Zwang auch als „heimliche Krankheit“ – oder wie ich zu sagen pflege:
Zwang ist die heimliche Art, unheimlich zu leiden.“ 

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